Monatsbrief März 2019

 

Monatsbrief März 2019

 

Die große Veränderung auf dem spirituellen Pfad ist nicht

Die Einsicht in die spirituelle Dimension, sondern das vollständige Aufgehen darin.

Das Durchdrungen werden von ihr und damit eine Metamorphose unserer gesamten Persönlichkeit.

Erst wenn wir die spirituellen Grundhaltungen verinnerlichen und amit gleichsam verkörpern,

werden sich die Egostrukturen mit der Zeit verwandeln.

Richard Stiegler

 

 

Liebe Mystik und Kontemplationsintressierte!

Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten!

 

Nach dem Beschluss des dreijährigen Kontemplationstrainings letzte Woche komme ich dazu, den neuen Monatsbrief zu schreiben. Das obige Zitat aus Richard Stiegler Im Einklang leben, verdeutlicht, worum es im Training aber auch insgesamt auf unserem Weg geht.                                                                                                           Nicht bereits die Einsicht in die spirituelle Dimension drückt die große Veränderung und Transformation des Weges aus. Sie ist wesentlich, zu entdecken, um mit Willigis zu sprechen: wir nicht nur menschliche Wesen sind, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern vielmehr spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. Sicher ein Meilenstein, wesentlicher Wegabschnitt, jedoch leitet er die umfassende Aufgabe damit erst ein. Das vollständige Aufgehen und Durchdrungen-Werden nennt dies Richard Stiegler. Die Erfahrungen und Einsichten der Praxis der Stille sollen alltäglich und alltagsbestimmend werden, mein Selbstverständnis und mein mir selbst bewusst sein grundlegen.                                         Bis dahin ist es ein weiter Weg vom ersten Blick in diese andere, nicht konventionelle, himmlische, essentielle Wirklichkeitsdimension bis zu ihrer Durchdringung und Grundlegung meiner ganzen Person.

Wenn immer wieder gefragt wird. Wozu weiter üben? Dann genau dazu. Die Praxis der Stille und Einkehr hilft zu immer weiterer Gründung, bis die Fühlungnahme und der Kontakt mit dem Sein selbst sich verstetigt hat und alltäglich geworden ist in und bei allem, was ich tue. Fragen, die in diese Richtung  weisen: Kann ich einen verständnisorientierten, liebevollen, mitfühlenden, aufs Wesentliche gerichteten Blick aufrechterhalten gerade in den schwierigen, herausfordernden, konflikthaften Kontakten? Kann ich in achtsamer Fühlungnahme und Kontakt mit den Dingen im alltäglichen Getriebe bleiben. Verstetigt sich die Haltung der Bewusst- und Achtsamkeit und wird vorzüglich und selbstverständlich? Bleibe ich durchlässig für das essentielle, überraumzeitliche, göttliche Sein? Der Kultivierung dieser Qualitäten dient unser Üben als Einzelne und als Weggemeinschaft.

Dazu herzliche Einladung:

1.: Abende der Stille und Kontemplation, donnerstags 19.30-21.30 Uhr Raum der          Stille B1154, salus klinik

2. Mitsingkonzert Duo Soviel Himmel, 10. März 16.00 Uhr Benediktushof Gewölbesaal. Erstmal nach Ende des Kurses Kontemplation und heilsame Klänge ein öffentliches Konzert von Susanne und Klaus am Hof. Herzliche Einladung, trotz des Weges. Der Kurs 5.-10. Ist voll. Warteliste hilft uns aber für nächstes Jahr.

3.: 16. März: Kontemplationstag in Langenhain: Kontemplation und sakraler Tanz 10.00 – 18.00 Uhr Ev. Gemeindezentrum Alt-Langenhain 37-39, 65719 Hofheim-Langenhain. Sitzen und Tanzen, Stille und Bewegung, bewegte Stille, stille Bewegung. Abholung ab Bahnhof Hofheim S2 nach Absprache möglich.

4.: 21. März: Einführung in die stille Meditation, 18.30 – 19.30 Uhr in der salus klinik Raum der Stille, B 1154

5.: 21. März: Achtung, eine Woche vorverlegt: Friedrichsdorfer Gespräch: 20.00 -22,00 Ingrid Hanika: Heilsame Präsenz 1 – Achtsamkeit für den gegenwärtigen Augenblick

6. 22. März: Mitsingkonzert in salus: Susanne Mössinger und Klaus Nagel 19.00 – 21.30 Uhr, Raum der Stille, B 1154

Vorschau:

Kontemplation am Tor der Karwoche: 13. April, Hofheim – Langenhain

7. – 12. Mai: Beginn neues dreijähriges Kontemplationstraining. Es sind noch letzte Plätze frei, wer also überlegt: nur zu!!

Weite Vorausschau:

Kontemplation und Ikonenmalen am Benediktushof:

21. – 26 Januar 2020 und 22. – 27. November

Vermutlich bedarf es der kompletten Fertigstellung einer Antoniusikone beider Kurse

In Vorfreude auf gemeinsames Praktizieren  grüße ich Euch herzlich                

 

Sven